Erlebnispädagogische Klassenfahrten - Was ist der Mehwert von diesen?

Gedanken einer Lehrerin über erlebnispädagogische Klassentage:

„Herausforderungen einer Lehrerin

Als Lehrer*in steht man jedes Jahr auf´s Neue vor der Herausforderung seinen Teil dazu beizutragen, seine Schüler „auf das spätere Leben“ vorzubereiten, sie „ausbildungsreif“ und „lebensfähig“ zu machen. Dies wird größtenteils vor Ort in der Schule bewältigt, doch zu Zeiten von Ganztagesschule, steigender schulischer Betreuung und vor allem Digitalisierung darf man den Bewegungsdrang von Jugendlichen nicht vergessen.

 

Übertrag in den Schul- und Lebensalltag

Nicht umsonst heißt es die heutigen Jugendlichen sind die Erwachsenen von Morgen. Genau aus diesem Grund sehe ich als Gemeinschaftschullehrerin es als enorm wichtig an, dass man Jugendlichen etwas zutraut, sie durch Erlebnisse wie Kanutouren, Klettern, Kooperative Spiele,… fordert, sie teilweise an ihre Grenze bringt und sie befähigt ihre persönlichen Grenzen zu verschieben und sich und ihre Gruppe neu kennen zu lernen. Erlebnisse und Erkenntnisse aus erlebnispädagoischen Aktionen können 1: 1 in den Schul- und Lebensalltag übernommen werden.

 

Warum mit ausgebildeten Erlebnispädagog*innen?

Dies geht allerdings nicht zum Nulltarif, und auch kein Lehrer ist eine „Wollmilchsau“, hierfür bedarf es geschulten Erlebnispädagog*innen, mit Erfahrung. Jede Aktion im Gelände hat einen höheren Betreuungsschlüssel als der Schulalltag. Jedoch ist genau hier auch ein sehr großes Potential: Ich kann meine Schüler*innen von neuen Seiten kennen lernen, die Stärken und Fähigkeiten sehen. Schüler*innen lernen bei erlebnispädagogischen Tagen/ Fahrten nicht nur eine Fähigkeit wie Paddeln, Klettern, sich zu orientieren, nein, es werden auch sehr viele Alltagskompetenzen wie Aufeinander hören, Problemlösestrategien, Verantwortung zu übernehmen, eine Gruppe anleiten, sich selbst richtig einschätzen und an Herausforderungen wachsen… gefordert. Getreu nach dem Motto „Glück ist eine Überwindungsprämie!“ Überwinden muss man sich immer wieder, doch gerade darauf ist man doch am meisten stolz, Dinge, die man sich (hart) erarbeiten musste, und die einem nicht einfach zugeflogen sind.

 

Voneinander, miteinander und für sein Leben lernen

Ich hatte bisher schon einige Male die Gelegenheit Klettern, Paddeln… mit Erlebnispädagog*innen mitzumachen. Nach jedem Tag bzw. nach jeder Reise war ich immer wieder hell auf begeistert, was auch ich für mich Neues lernen konnte und für mich und mein Leben herausziehen konnte. Diese Erlebnisse wünsche ich jeder*m Schüler*in mind. 1x im Laufe seiner Schulzeit: Durch erlebnispädagoische Aktionen voneinander, miteinander und für sein Leben lernen zu dürfen.“

 

Roswitha Foltin, Lehrerin an der Gesamtschule Karl-Stirner-Schule, hat uns nach einer eindrücklichen gemeinsamen Aktion folgende Gedanken zusammen geschrieben. Wir sind sehr dankbar für das Teilen und Wertschätzen unserer Arbeit!

 

Ideen für erlebnispädagogische Klassenfahrten oder erlebnispädagogische Klassentage mit uns findet ihr hier.

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