Wo:
Indoor oder Outdoor. Bei Euch vor Ort – z.B. Turnhalle, Sportplatz oder öffentlicher Park
Elemente:
Kooperationsaufgaben
Klassenstufen:
7 - 13
Dauer:
von 1 bis 5 Tage
Wann:
das ganze Jahr
Förderung:
durch LOBW UP & weitere Programm
Demokratie erleben
Werte leben
Selbstwirksamkeit erleben
Demokratie erleben mit Herz, Hand & Verstand
Unser Programm „Demokratie begreifen – durch Erleben, Handeln und Mitgestalten“ verbindet Erlebnispädagogik mit Demokratiepädagogik.
Statt trockener Theorie erleben Schülerinnen und Schüler in praktischen Übungen, Teamaktionen und Diskussionsformaten, wie demokratische Werte wirken und sich im eigenen Handeln zeigen.
Dabei erfahren sie unmittelbar, dass sie selbst etwas bewegen können – und entwickeln dadurch Selbstvertrauen, Selbstwert und den Mut, Verantwortung zu übernehmen. Vom ICH zum DU zum WIR.
ICH: Die eigenen Stärken und Werte reflektieren – wer bin ich, was ist mir wichtig, welche Verantwortung trage ich?
DU: Unterschiedliche Perspektiven wahrnehmen, zuhören und respektieren – Vielfalt als Stärke erleben.
WIR: Gemeinsam Verantwortung übernehmen, Entscheidungen treffen und Kompromisse finden – Demokratie aktiv gestalten.
So entsteht eine Lernerfahrung, die Kopf, Herz und Hand gleichermaßen anspricht.
Die Klasse erlebt, wie Beteiligung funktioniert, wie Zusammenarbeit gelingt und wie demokratische Werte im Alltag gelebt werden können – in der Schule, in der Gemeinschaft und darüber hinaus.
Erlebnispädagogische Methoden schaffen den Rahmen, um Demokratie spürbar, greifbar und handlungsorientiert zu vermitteln.
Das stärkt Teamgeist, Selbstwirksamkeit und Wertebewusstsein – die Grundlage für demokratisches Denken und verantwortliches Handeln im Alltag.
Wie setzen wir das um?
Jedes unserer Demokratie-Programme wird individuell auf die jeweilige Gruppe zugeschnitten – angepasst an Alter, Klassensituation und die pädagogischen Ziele der Lehrkräfte.
Wir verbinden erlebnispädagogische Methoden mit Elementen der Demokratiepädagogik und fördern aktives Mitgestalten, kritisches Denken und gemeinsames Handeln.
Typische Methoden und Übungen sind:
Kennenlern- & Kooperationsspiele – Vertrauen schaffen, Rollen in der Gruppe erkennen und das Gemeinschaftsgefühl stärken.
Leitfrage: Was bedeutet Demokratie für uns?
Die Klasse entwickelt eine eigene Definition, die das Programm über mehrere Tage begleitet.
- Werte-Werkstatt – Was sind meine Werte? Welche Werte tragen unsere Klassengemeinschaft? Welche Werte braucht eine funktionierende Demokratie?
Durch kreative Übungen, Austausch und Reflexion lernen die Teilnehmenden, ihre eigenen Haltungen zu erkennen, zu benennen und im Dialog mit anderen zu reflektieren.
Planspiele & Dilemma-Debatten – Schülerinnen und Schüler treffen Entscheidungen, vertreten Positionen und erleben, wie Argumente abgewogen und gemeinsame Lösungen gefunden werden.
- City Bound – Demokratie im öffentlichen Raum erleben
In Teamaufgaben und Begegnungen im öffentlichen Raum erfahren die Teilnehmenden, wie Regeln, Mitbestimmung und Respekt unser Zusammenleben prägen. Demokratie wird konkret und spürbar.
Reflexionsrunden – Das Erlebte wird auf Schule, Alltag und Gesellschaft übertragen.
Im Fokus stehen Zusammenarbeit, gegenseitiger Respekt und die Verantwortung jedes Einzelnen für das gemeinsame Gelingen.
Abschlussrunde mit Feedback – Was nehmen wir für unsere Klassengemeinschaft mit?
Die Gruppe reflektiert, welche Erfahrungen sie gestärkt haben und wie demokratische Prinzipien im Alltag gelebt werden können.
Alle Übungen sind interaktiv, erfahrungsorientiert und offen für unterschiedliche Sichtweisen.
So entstehen authentische Lernmomente, in denen Kinder und Jugendliche erleben, wie Demokratie durch Werte, Verantwortung und Beteiligung lebendig wird.
Lerninhalte – kurz & knapp
Kennenlernen demokratischer Grundbegriffe: Mitbestimmung, Verantwortung, Vielfalt, Gemeinschaft
Klasseninterne Entscheidungsprozesse: Wie entscheiden wir gemeinsam? Wer übernimmt welche Rolle?
Erlebnispädagogische Herausforderungen: Kooperation, Kommunikation, Rollenwechsel
Reflexion & Transfer: Was heißen die Erlebnisse für unseren Schul- und Klassenalltag?
Nachhaltigkeit: Eigene Handlungsschritte entwickeln, mit denen Demokratie im Alltag gelebt wird.
Wo können wir die Klassenaktion durchführen?
Die Klassenaktion kann sowohl drinnen als auch draußen stattfinden. Für die Durchführung benötigen wir lediglich eine größere, offene Fläche, auf der wir in Ruhe mit der Klasse arbeiten können. Beispielsweise eine Turnhalle, eine Parkfläche mit Unterstand oder ein Sportplatz.
Ist eine Förderung möglich?
Es existieren verschiedene Förderprogramme für Demokratiebildung an Schulen sowie Zuschüsse für Beteiligungs- und Erlebnispädagogik-Projekte – auf Bundes- und Landesebene.
Bundesweite Förderung:
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) unterstützt mit verschiedenen Programmen die Demokratie- und Medienbildung an Schulen. Dazu zählt unter anderem das Bundesprogramm „Demokratie leben!“, das Projekte zur Mitbestimmung, Toleranzförderung und Demokratieförderung finanziell unterstützt.
Fördermöglichkeiten in Baden-Württemberg:
Besonders aktiv ist das Land Baden-Württemberg mit dem „Demokratiebudget Baden-Württemberg“ des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport (KM).
Dieses Programm fördert Maßnahmen zur Demokratiebildung im außerunterrichtlichen Bereich – etwa in den Klassenstufen 7 bis 12/13 sowie an beruflichen Schulen.
Gefördert werden z. B.:
Workshops, Projekttage und Planspiele zur Demokratiebildung
City Bounds, Exkursionen und erlebnispädagogische Formate
Einsätze externer Fachkräfte oder Referent:innen
Das Programm richtet sich an allgemein bildende und berufliche Schulen und soll demokratische Beteiligung praktisch erfahrbar machen.
Darüber hinaus gilt in Baden-Württemberg der Leitfaden Demokratiebildung, der seit dem Schuljahr 2019/20 verbindlich in allen öffentlichen und privaten Schulen umgesetzt wird. Er legt die Grundlage für schulische Demokratiearbeit im Unterricht und im sozialen Lernen.
→ Mehr erfahren über Fördermöglichkeiten.
Grundsätze unserer pädagogischen Arbeit & Sicherheitskonzepte
Bei out active gestalten wir alle Programme auf der Grundlage eines klaren pädagogischen Leitbildes und verbindlicher Qualitäts- und Sicherheitsstandards. Unsere Angebote orientieren sich an den spezifischen Zielen der Lehrkräfte, den Bedürfnissen der Klasse sowie den prozesshaften Entwicklungen vor Ort.
Pädagogische Grundhaltung & Vorgehen
Wir arbeiten nach der Aktion–Reflexion–Welle: Jede Aktion schafft Erfahrungsräume, die wir gemeinsam mit der Gruppe auswerten und in den weiteren Verlauf einfließen lassen. So entsteht ein lernwirksamer Prozess, der auf die Ziele der Klasse abgestimmt ist und deren Entwicklung nachhaltig unterstützt.
Prozessorientierte Begleitung
Unsere Trainer*innen beobachten laufend Gruppendynamiken, Ressourcen und Herausforderungen und passen Methoden, Tempo und Schwierigkeitsgrad entsprechend an. Die Teilnehmenden werden aktiv beteiligt – durch Mitgestaltung, Reflexion und verantwortungsvolle Aufgaben.
Sicherheits- & Schutzkonzepte
Für alle Programme gelten klare Standards zu Risiko- und Sicherheitsmanagement. Zusätzlich arbeiten wir auf Grundlage eines verbindlichen Kinder- und Jugendschutzkonzepts, das die pädagogische und emotionale Sicherheit der Teilnehmenden in den Mittelpunkt stellt. Weitere Informationen zu unserem Kinder- und Jugendschutzkonzept finden Sie hier.
Qualifikation und Auswahl unserer Trainer*innen
Unser Team besteht aus sorgfältig ausgewählten, fachlich qualifizierten und kontinuierlich geschulten Trainer*innen. Die Zuteilung erfolgt passend zu den Anforderungen des jeweiligen Programms, dem Naturraum und den Bedürfnissen der Gruppe.
Orientierung an anerkannten Qualitätsstandards
Unsere Arbeitsweise richtet sich nach den Anforderungen der beQ-Zertifizierung für erlebnispädagogische Klassenfahrten. Wir befinden uns aktuell im Zertifizierungsprozess und setzen die entsprechenden Qualitäts- und Sicherheitsstandards bereits um.
Weitere Informationen zu den Grundsätzen unserer pädagogischen Arbeit finden sich hier.
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